Im Cauca ist Kaffee nicht nur ein außergewöhnliches Getränk, sondern auch ein Symbol für Frieden und Widerstand gegen Gewalt und illegale Anbaukulturen.
Zwischen den Ernten arbeiten die Produzenten unermüdlich daran, die Gemeinschaftsbindungen zu stärken. Sie engagieren sich für nachhaltige Anbaupraktiken, Energierückgewinnung, die Produktion von Übergangskulturen und Entwicklungsprojekte, die Frieden und soziale Gerechtigkeit in der Region fördern.
Die Haupternte konzentriert sich auf die Monate April bis Juni, wobei etwa 70 % des im Jahr produzierten Kaffees geerntet werden; 30 % werden in den Monaten September und Dezember geerntet.
Im Jahr 2024 ist die Produktion im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, dank der klimatischen Bedingungen, der Entwicklung der Agroforstwirtschaft und der Vielfalt der Kulturen. All dies hat dazu beigetragen, die Produktion zu unterstützen und Kaffeebaumkrankheiten auf natürliche Weise zu bekämpfen.
Während der Ernte sammelt die Gemeinschaft die reifen Kaffeebohnen sorgfältig und verarbeitet die Ernte individuell, basierend auf einer Fermentation von 8 bis 12 Stunden, je nach Höhenlage.
Nach dem Waschen wird der Kaffee direkt in der Sonne auf erhöhten Betten getrocknet, für 7 bis 14 Tage, je nach Wetterbedingungen.
Dieser Prozess, der von den Bauern mit Sorgfalt und Hingabe in einem Gebiet durchgeführt wird, das von Gewalt und bewaffneten Konflikten umgeben ist, macht diesen Kaffee zu einem Zeichen des Friedens und des Wohlstands in der Region.