Wir beziehen diesen Kaffee im Cerrado von der Familie Grossi. Im Jahr 1879 verließ Antônio Grossi, der Großvater von José Carlos, die Region Venetien in Italien, um nach Brasilien zu gehen und auf den Kaffeplantagen des Bundesstaates São Paulo zu arbeiten. Einige Jahre später, 1950, investierte sein Sohn Matheus Grossi in eine kleine Kaffee-Farm im Nordwesten von Paraná. Der im Landesinneren des Bundesstaates São Paulo in Garça geborene José Carlos half seinem Vater auf der Farm, wann immer er konnte, und besuchte ab 1966 die Landwirtschaftsschule ESALQ/USP, um seine Kenntnisse im Kaffeeanbau zu vertiefen.
1972 verließ José Carlos Grossi das Land der Familie in Paraná, um seine erste Kaffeeplantage in der damals noch unbekannten Region Cerrado Mineiro zu gründen. Mit Ersparnissen von 10.000 Dollar legte er den Grundstein für das Unternehmen JC Grossi & Filhos auf diesem noch kaum erschlossenen Terroir.
1991 trugen seine Anstrengungen Früchte. Um eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten, entschied sich José Carlos für eine vertikale Integration der Produktion, wodurch er die Qualitätskontrolle und die Rückverfolgbarkeit des Produkts stärken konnte. Er betrieb auch Forschungsarbeit, um den Kaffeeanbau an die Bedingungen des Cerrado anzupassen, und legte 1994 ein Versuchslot an.
Dieser Kaffee stammt von der Varietät IBC 12, auch Uva („Weintraube“ auf Portugiesisch) genannt, was auf die großen, dunkelroten Kirschen anspielt. Diese in Brasilien gezüchtete Varietät wird zunehmend für ihre Fähigkeit geschätzt, gute Erträge mit hoher Tassenqualität zu verbinden.
Seit 2005 sind die Farmen der Familie UTZ- und Rainforest-Alliance-zertifiziert.
Dieser Kaffee überquert den Atlantik unter Segeln und führt so das Engagement von José Carlos für eine nachhaltigere Landwirtschaft und Logistik fort – vom Cerrado bis hin zu den Röstern.



