Mitte des 19. Jahrhunderts wanderten die Bewohner des Zentraltals in den Südosten des Landes aus, in die heute als Los Santos bekannte Region. Diese Region verdankt ihren Namen der Tatsache, dass die meisten ihrer Distrikte nach Heiligen benannt sind. Der Kaffeeanbau ist dort neben dem Ökotourismus zur grundlegenden Aktivität für die sozioökonomische Entwicklung der Region geworden.
Diese Region, geschützt durch Gebirgsketten an der Pazifikseite, ist ein Schutzgebiet für Wälder und Vögel. Kaffee wird dort auf kleinen Farmen mit einer durchschnittlichen Fläche von 2,5 Hektar in den Tälern und an den Hängen der höchsten Berge des Landes angebaut.
Los Santos zeichnet sich durch eine klar definierte siebenmonatige Regenzeit (Mai bis November) und eine Trockenzeit (Dezember bis April) aus. Dieses Klima begünstigt die Blüte und die Ernte der Kaffeekirschen, die sich über fünf Monate, von November bis März, erstreckt.
